Später Doppelschlag bringt die Wende: Eislöwen gewinnen 5:3 in Freiburg

Mit Moral und einer starken Schlussphase haben die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 25. Oktober 2026, drei Punkte aus Freiburg entführt. Vor 2.305 Zuschauern in der Echten Helden Arena setzte sich Dresden am zwölften DEL2-Spieltag mit 5:3 (0:1, 2:0, 3:2) beim EHC Freiburg durch. Noch wenige Minuten vor dem Ende lagen die Blau-Weißen zurück – ehe drei späte Treffer den Auswärtssieg perfekt machten.
Dresden dreht den ersten Rückstand
Der Auftakt verlief zunächst nach den Vorstellungen der Gastgeber. Tim Sezemsky brachte Freiburg in der achten Minute mit 1:0 in Führung. Für die Eislöwen bedeutete das: einem Rückstand hinterherlaufen und gegen die Wölfe eine Antwort finden. Bis zur ersten Pause blieb es beim knappen Vorsprung der Hausherren.
Im zweiten Drittel schlugen die Dresdner zurück. Sebastian Gorcik erzielte in der 24. Minute den Ausgleich und brachte die Blau-Weißen damit auch auf der Anzeigetafel zurück ins Spiel. In der 32. Minute nutzte Dane Fox eine Überzahlsituation zum 2:1. Aus dem Rückstand war eine Führung geworden, mit der die Eislöwen in die zweite Pause gingen.
Erneuter Rückschlag im Schlussdrittel
Entschieden war die Begegnung damit allerdings noch lange nicht. Freiburg antwortete im letzten Abschnitt: Lynden McCallum traf in der 44. Minute im Powerplay zum 2:2. Als Andreas Döpfner fünf Minuten später das 3:2 für die Gastgeber erzielte, war die Partie erneut gedreht – diesmal aus Dresdner Sicht in die falsche Richtung.
Doch die Eislöwen ließen sich auch von diesem Rückschlag nicht entscheidend aus dem Konzept bringen. Die Mannschaft von Cheftrainer Bo Šubr blieb im Spiel und belohnte sich für ihren Endspurt.
Gorcik und Hendreschke sorgen für die Entscheidung
In der 57. Minute war erneut Sebastian Gorcik zur Stelle: Mit seinem zweiten Treffer des Abends stellte er auf 3:3 und eröffnete eine dramatische Schlussphase. Nur wenig später folgte der entscheidende Dresdner Moment. Ricardo Hendreschke erzielte in der 59. Minute das 4:3 – die Eislöwen hatten die Begegnung ein weiteres Mal auf ihre Seite gezogen.
Freiburg versuchte noch einmal alles, doch den Schlusspunkt setzten die Gäste. Alec Ahlroth traf in der letzten Sekunde ins verwaiste Freiburger Tor und besiegelte den 5:3-Auswärtserfolg. Drei Dresdner Tore ab der 57. Minute machten aus einem drohenden Rückschlag einen umjubelten Erfolg.
Ruhe bewahrt und drei Punkte mitgenommen
Für die Eislöwen war es ein Sieg, der vor allem ihre Widerstandsfähigkeit unterstrich: Zweimal geriet Dresden ins Hintertreffen, zweimal fand die Mannschaft eine Antwort. Šubr hob anschließend hervor, dass sein Team nach dem erneuten Rückstand im Schlussdrittel nicht in Panik geraten sei und einen Weg zum Sieg gefunden habe.