Eislöwen treffen auf Rosenheim

Heute Abend wollen die Dresdner Eislöwen in der JOYNEXT Arena zurück in die Erfolgsspur: Zum 11. Spieltag der DEL2 empfangen die Löwen am Freitag, 23. Oktober 2026, um 19:30 Uhr die Starbulls Rosenheim.
Ausgangslage
Der letzte Auftritte hat bei den Löwen Wunden hinterlassen: man unterlag Regensburg mit 2:6. Jetzt heißt es: Kopf hoch, Fehler analysieren – und vor eigenem Publikum wieder die Intensität zeigen, die diese Mannschaft auszeichnet.
Mit 15 Punkten aus zehn Partien liegen die Eislöwen auf Rang sechs. Das ist kein Grund zur Panik, aber auch keine Ausrede: In einer engen Tabelle kann ein Heimsieg heute Abend den Unterschied zwischen Mittelfeld und Spitzenregion machen.
Rosenheim kommt mit Wunden
Auch die Gäste haben keine gute Woche hinter sich. Nach einem starken Sechs-Punkte-Wochenende verloren die Starbulls beide folgenden Spiele, kassierten dabei elf Tore und blieben ohne Zähler. Trainer Jari Pasanen hat seine Mannschaft deutlich in die Pflicht genommen – und rechnet mit einer Reaktion.
Rosenheim ist dennoch kein Gegner zum Unterschätzen. Mit Scott Feser (fünf Tore) und Shane Hanna (zehn Scorerpunkte) besitzen die Oberbayern Spieler, die ein Spiel allein entscheiden können. Zudem will Pasanen in Dresden weitgehend voll besetzt antreten.
Worüber das Spiel entschieden wird
Die Löwen müssen vor allem ihre Defensive stabilisieren. Mit 36 Gegentoren ist Dresden defensiv derzeit eines der schwächsten Teams der Liga – genau dort liegt die größte Baustelle. Wenn die Abwehrreihen sauber arbeiten, die Übergänge schneller geschlossen werden und Goalie sowie Special Teams Sicherheit ausstrahlen, wird es für Rosenheim schwer.
Nach vorn hat Dresden genug Qualität, um das Spiel zu drehen: Adam Helewka ist mit 13 Punkten führend, Tyson Spink hat bereits fünf Tore erzielt. Die Aufgabe lautet, aus diesen individuellen Stärken wieder ein geschlossenes Teamspiel zu machen.