Zum Inhalt springen
Eislöwen-Power
DEL2 Hauptrunde

Zweimal geführt, am Ende klar geschlagen: Eislöwen verlieren gegen Regensburg

Die Dresdner Eislöwen mussten am zehnten Spieltag der DEL2 eine deutliche Heimniederlage hinnehmen. Gegen die Eisbären Regensburg unterlagen die Blau-Weißen am Sonntag mit 2:6 (1:1, 1:3, 0:2). Vor 4.132 Zuschauern in der JOYNEXT Arena reichten auch zwei zwischenzeitliche Führungen nicht aus, um Punkte in Dresden zu behalten.


Guter Beginn bleibt ohne nachhaltige Wirkung


Die Partie begann aus Dresdner Sicht vielversprechend. Bereits nach knapp zwei Minuten brachte Adam Helewka die Eislöwen mit 1:0 in Führung. Der frühe Treffer sorgte für Jubel auf den Rängen und gab Anlass zur Hoffnung auf einen erfolgreichen Nachmittag.


Im weiteren Verlauf meldeten sich allerdings auch die Gäste zu Wort. Kevin Slezak nutzte in der 14. Minute einen Abpraller zum Ausgleich. Dresden hatte vor der ersten Pause die Gelegenheit, erneut vorzulegen, doch Tyson Spink scheiterte am Gestänge. Somit blieb nach dem Auftaktdrittel alles offen.


Regensburg dreht das Spiel im zweiten Drittel
Nach der Pause erwischten die Eislöwen erneut den besseren Start. In Überzahl brachte David Suvanto die Hausherren mit einem Schlagschuss zum 2:1 wieder nach vorn. Doch auch diesmal gelang es Dresden nicht, den Vorsprung länger zu verteidigen: Keine zwei Minuten später stellte Norman Hauner nach einem Konter den Gleichstand wieder her.


Anschließend gerieten die Eislöwen erstmals ins Hintertreffen. Cody Haiskanen traf während eines Regensburger Powerplays zum 2:3. Dresden suchte die Antwort und erspielte sich weitere Möglichkeiten, blieb vor dem gegnerischen Tor jedoch ohne Erfolg. Die Gäste nutzten dagegen einen weiteren Gegenstoß: Slezak war im Nachsetzen zur Stelle und erhöhte noch vor der zweiten Pause auf 2:4.


Aufholversuch bleibt erfolglos


Für den Schlussabschnitt hatten sich die Eislöwen damit eine schwierige Aufgabe eingehandelt. Als Haiskanen in der 44. Minute seinen zweiten Treffer erzielte, wuchs der Rückstand auf drei Tore an. Dresden konnte der Begegnung danach keine entscheidende Wendung mehr geben.


Auch der Versuch, mit einem zusätzlichen Feldspieler noch einmal heranzukommen, brachte nicht den erhofften Erfolg. Samuel Payeur traf in der Schlussphase ins leere Dresdner Tor und besiegelte den 2:6-Endstand.


Ein enttäuschender Nachmittag für die Blau-Weißen


Aus Sicht der Eislöwen schmerzt besonders, dass die Partie trotz zweier Führungen so deutlich verloren ging. Die guten Ansätze zu Beginn der ersten beiden Drittel genügten nicht, um dem Spiel dauerhaft die eigene Richtung zu geben. Regensburg bestrafte die Dresdner Fehler und zog im weiteren Verlauf davon. Auch Helewka bemängelte nach der Begegnung die fehlende Konzentration und die zu hohe Fehlerzahl seiner Mannschaft.