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Eislöwen-Power
DEL2 Hauptrunde

Sechs Tore nach 0:2-Rückstand: Eislöwen drehen das Spiel gegen Rosenheim

Was für eine Antwort auf einen frühen Rückstand! Die Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend vor 4.009 Zuschauern in der JOYNEXT Arena ein starkes Comeback gefeiert. Nach einem 0:2 Rückstand gegen die Starbulls Rosenheim erzielten die Blau-Weißen sechs Treffer in Folge und sicherten sich mit dem 6:2 ihren sechsten Saisonsieg. Sechs unterschiedliche Dresdner Torschützen trugen sich dabei in die Statistik ein.

Krüger bringt Dresden zurück ins Spiel

Der Abend begann mit einem Rückschlag für die Mannschaft von Cheftrainer Bo Šubr. Nach einer Strafe gegen Oliver Granz nutzten die Gäste ihre Überzahl: Tomas Rubes brachte Rosenheim in Führung. Nur 27 Sekunden später legte Jordan Taupert nach – plötzlich mussten die Eislöwen einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen.

Dresden ließ sich davon jedoch nicht entscheidend aus dem Konzept bringen. Noch vor der ersten Pause gelang der wichtige Anschluss: Felix Krüger traf in der 16. Minute zum 1:2 und hielt die Blau-Weißen damit auf Schlagdistanz. Dieser Spielstand hatte bis zur ersten Drittelsirene Bestand.

Knobloch und Hendreschke wenden die Partie

Im Mittelabschnitt gelang den Eislöwen die Wende. Zunächst erzielte Tom Knobloch in der 36. Minute den Ausgleich. Nur zwei Minuten später traf Ricardo Hendreschke zum 3:2 – aus dem frühen Rückstand war noch vor der zweiten Pause eine Dresdner Führung geworden. Während die Gastgeber zweimal erfolgreich waren, blieb Rosenheim in diesem Drittel ohne Treffer.

Damit hatten sich die Eislöwen eine gute Ausgangslage für die letzten 20 Minuten erarbeitet. Entscheidend war nun, die Führung abzusichern und weitere Chancen zu nutzen. Genau das gelang den Dresdnern im Schlussabschnitt.

Gorcik erhöht – Berbner hält den Vorsprung fest

Sebastian Gorcik baute die Führung in der 48. Minute auf 4:2 aus. Doch auch Torhüter Marvin Berbner hatte seinen Anteil daran, dass Rosenheim nicht mehr zurückkam: Mit starken Paraden gegen Lewis Zerter-Gossage und Samir Kharboutli in der 50. beziehungsweise 51. Minute hielt er den Vorsprung fest.

Anschließend sorgten die Eislöwen auch in Überzahl für klare Verhältnisse. Gregory Kreutzer erzielte in der 52. Minute das 5:2. Den Schlusspunkt setzte David Suvanto in der letzten Spielminute bei doppelter Überzahl zum 6:2-Endstand.

Einsatz und mannschaftliche Breite entscheiden

Aus Dresdner Sicht bleibt vor allem die Reaktion auf den schwierigen Start hängen. Die Eislöwen fanden nach dem frühen 0:2 zurück, drehten die Begegnung und ließen in den letzten beiden Dritteln keinen weiteren Gegentreffer zu. Dass alle sechs Tore auf unterschiedliche Schützen entfielen, unterstreicht die breite Beteiligung am Heimsieg.