Heimspiel am Freitag gegen Bad Nauheim

Die Dresdner Eislöwen wollen heute Abend vor heimischem Publikum nachlegen: Am Freitag, 30. Oktober 2026, empfangen sie den EC Bad Nauheim in der JOYNEXT Arena. Das erste Bully fällt um 19:30 Uhr. Am 13. Spieltag der DEL2 treffen damit zwei Mannschaften aufeinander, deren bisherige Saisonbilanz deutlich unterschiedlich ausfällt.
Dresden will den Schwung mitnehmen
Mit einem 5:3-Auswärtssieg beim EHC Freiburg haben sich die Eislöwen zuletzt eine gute Ausgangsposition für den heutigen Heimauftritt erarbeitet. Nach zwölf Partien stehen für unsere Eislöwen sieben Siege und 21 Punkte zu Buche. Gegen Bad Nauheim bietet sich nun die Gelegenheit, vor den eigenen Fans weitere wichtige Zähler einzufahren.
Die Gäste reisen dagegen mit dem Wunsch nach einer Reaktion an die Elbe. Nach der deutlichen 1:6-Niederlage in Düsseldorf stehen die Hessen mit acht Punkten am Tabellenende. Dass die Roten Teufel dennoch nicht unterschätzt werden dürfen, zeigte ihr 5:0-Erfolg gegen Memmingen am 18. Oktober – der erste reguläre Saisonsieg der Kurstädter. Für Dresden gilt deshalb: Die unterschiedliche Punkteausbeute ist eine Ausgangslage, aber noch lange keine Vorentscheidung.
Diese Spieler stehen im Blickpunkt
In der Dresdner Offensive führt Adam Helewka mit 17 Scorerpunkten die interne Wertung an. Erfolgreichster Torschütze ist Tyson Spink, der bislang fünfmal getroffen hat. Beide dürften auch heute wichtige Anlaufstellen sein, wenn die Eislöwen ihre Angriffe in gefährliche Abschlüsse umsetzen wollen.
Bei Bad Nauheim gilt die Aufmerksamkeit insbesondere Allan McPherson und Matt Marcinew: McPherson ist mit acht Scorerpunkten der beste Punktesammler der Gäste, Marcinew führt mit vier Treffern deren Torjägerliste an. Die Aufgabe für Dresdens Defensive wird sein, diese Offensivkräfte möglichst selten in aussichtsreiche Abschlusspositionen kommen zu lassen.
Überzahl als Chance – Disziplin als Schlüssel
Ein möglicher Faktor sind die Specialteams. Dresden hat bislang 22,6 Prozent seiner Überzahlsituationen genutzt und dabei zwölf Powerplaytore erzielt. Bad Nauheim kommt auf eine Erfolgsquote von 19,4 Prozent. In Unterzahl weisen allerdings die Gäste mit 76,5 Prozent die bessere Quote auf; Dresden steht hier bei 71,4 Prozent. Für die Eislöwen spricht das dafür, unnötige Strafzeiten zu vermeiden und die eigenen Überzahlchancen konsequent auszuspielen.