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Eislöwen-Power
DEL2 Hauptrunde

Derbysieg in Weißwasser: Eislöwen drehen Rückstand und gewinnen mit 6:2

Was für ein Derbyabend für unsere Blau-Weißen! Die Dresdner Eislöwen haben am Freitag, dem 16. Oktober, am 9. Spieltag der DEL2 einen Derbysieg gefeiert. Vor 2.975 Zuschauern in der ausverkauften Eisarena Weißwasser setzten sich unsere Blau-Weißen mit 6:2 (0:1, 3:1, 3:0) gegen die Lausitzer Füchse durch. Nach dem frühen Rückstand drehten die Eislöwen die Partie im zweiten Drittel und sorgten im Schlussabschnitt für klare Verhältnisse – die passende Antwort auf die Niederlage in Düsseldorf.

Viel Druck, aber zunächst kein Ertrag

Der Auftakt verlief aus Dresdner Sicht alles andere als nach Wunsch. Eine frühe Strafe gegen Bruno Riedl brachte die Gastgeber in Überzahl, die Bryan Lemos zur Führung nutzte. Unsere Eislöwen mussten damit früh einem Rückstand hinterherlaufen, erspielten sich im weiteren Verlauf des ersten Drittels aber ein deutliches Chancenplus.

18:7 Torschüsse zugunsten der Blau-Weißen standen zur ersten Pause zu Buche. Nur auf der Anzeigetafel spiegelte sich das noch nicht wider: Ryan MacKinnon, Jan Nijenhuis und Adam Helewka fanden ebenso ihren Meister in Füchse-Torhüter Anthony Morrone wie die Dresdner Überzahlformation. Trotz des Drucks ging es mit einem 0:1 in die Kabine.

Doppelschlag bringt die Wende

Im zweiten Drittel belohnten sich die Eislöwen endlich für ihren Aufwand. Tomas Andres fälschte in der 22. Minute einen Schuss von Dane Fox zum 1:1 ab. Nur 60 Sekunden später war das Spiel gedreht: Alec Ahlroth traf in Überzahl zur erstmaligen Dresdner Führung. Mit mehr Zug zum Tor und größerer körperlicher Präsenz hatten unsere Jungs dem Derby eine neue Richtung gegeben.

Die Füchse blieben allerdings gefährlich. Jacob Schmidt-Svejstrup traf in der 33. Minute mit einem wuchtigen Schuss in den Winkel zum 2:2. Doch auch darauf fand Dresden eine Antwort: Unmittelbar nach einer überstandenen Unterzahl brachte Tom Knobloch die Eislöwen in der 39. Minute erneut in Front. Mit einer 3:2-Führung ging unsere Mannschaft in die zweite Pause.

Eislöwen entscheiden das Derby im Schlussdrittel

Im letzten Abschnitt stellten die Blau-Weißen die Weichen endgültig auf Auswärtssieg. Wieder war eine überstandene Unterzahl der Ausgangspunkt: Tomas Sykora erhöhte in der 47. Minute auf 4:2. Als Adam Helewka drei Minuten später das fünfte Dresdner Tor nachlegte, rückte der Derbyerfolg in greifbare Nähe.

Noch einmal mussten unsere Eislöwen eine schwierige Situation überstehen. Weißwasser versuchte in der Schlussphase bei einer Sechs-gegen-drei-Überzahl alles, doch Dresden ließ keinen weiteren Gegentreffer zu. Stattdessen setzte Jan Nijenhuis in der 60. Minute mit dem 6:2 den Schlusspunkt.

Mit Derby-Rückenwind ins nächste Heimspiel

Dieser Erfolg war erarbeitet: Nach einem torlosen ersten Drittel aus Dresdner Sicht blieben die Eislöwen dran, drehten die Partie und entschieden das lange umkämpfte Derby erst im Schlussabschnitt deutlich für sich. Sechs verschiedene Torschützen trugen sich beim Auswärtssieg in die Trefferliste ein.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Bereits am Sonntag, dem 18. Oktober, empfangen unsere Eislöwen um 16 Uhr die Eisbären Regensburg in der JOYNEXT Arena. Mit dem Derbysieg im Rücken soll vor heimischem Publikum der nächste Erfolg folgen.