Eislöwen wollen Serie in Düsseldorf fortsetzen

Die Dresdner Eislöwen wollen ihre starke Form am 8. Spieltag der DEL2 bestätigen. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, gastieren die Blau-Weißen um 17:00 Uhr bei der Düsseldorfer EG im PSD Bank Dome – und reisen mit vier Siegen in Folge sowie großem Selbstvertrauen an den Rhein.
Rückenwind aus Dresden
Nach dem schwierigen Saisonbeginn haben die Eislöwen eindrucksvoll die Kurve bekommen. Vier Siege hintereinander haben das Team auf zwölf Punkte und Platz fünf der DEL2-Tabelle geführt. Besonders der jüngste Auftritt machte Mut: Gegen die Blue Devils Weiden setzte sich Dresden mit 5:1 durch und zeigte dabei offensiv wie defensiv eine geschlossene Mannschaftsleistung.
Mit 27 Toren aus sieben Spielen gehören die Eislöwen zu den offensivstärksten Teams der Liga. Tomas Andres ist mit neun Punkten, darunter sieben Assists, aktuell der beste Vorlagengeber im Team. Tyson Spink führt die interne Torjägerliste mit fünf Treffern an. Diese offensive Breite soll nun auch in Düsseldorf den Unterschied machen.
Große Herausforderung beim Spitzenreiter
Mit der Düsseldorfer EG wartet allerdings die bislang stärkste Aufgabe der Saison. Die DEG führt die DEL2 nach sieben Spieltagen mit 19 Punkten an und ist noch ungeschlagen. Besonders beeindruckend ist die Defensive der Gastgeber: Nur zwölf Gegentore ließ Düsseldorf bislang zu – Ligabestwert.
Die Eislöwen wissen daher, dass sie geduldig bleiben und ihre Möglichkeiten konsequent nutzen müssen. Gerade vor dem Düsseldorfer Tor wird es auf schnelles, entschlossenes Spiel und Verkehr vor dem Goalie ankommen. Denn DEG-Torhüter Niklas Lunemann präsentierte sich zuletzt in hervorragender Verfassung und kommt nach drei Einsätzen auf eine Fangquote von 95,8 Prozent.
Disziplin als Schlüssel
Eine zentrale Rolle wird die Special-Teams-Disziplin spielen. Düsseldorf verfügt mit einer Powerplay-Quote von 33,3 Prozent über eines der gefährlichsten Überzahlspiele der Liga. Die Eislöwen sollten deshalb unnötige Strafzeiten vermeiden und in Unterzahl kompakt, aggressiv und konsequent verteidigen.
Gelingt es Dresden, die Partie lange offen zu halten und die eigene offensive Qualität aufs Eis zu bringen, ist ein Punktgewinn – oder mehr – beim Tabellenführer möglich. Die vier Siege in Serie haben gezeigt: Die Eislöwen sind angekommen und haben auch auswärts das Selbstvertrauen, jedem Gegner Paroli zu bieten.